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Thomas Berscheid 6 Min.

Meine ersten Agenten für TYPO3 Backend Upgrades mit KI

Das Wichtigste in Kürze:

  • Automatisierung von TYPO3-Upgrades: Durch den Einsatz von KI-Agenten (basierend auf Claude Sonnet 4.6) lassen sich komplexe Core-Upgrades und PHP-Anpassungen weitgehend automatisieren und in Docker-Umgebungen (DDEV) testen.
  • Intelligente Extension-Updates: KI-Agenten analysieren Dokumentationen eigenständig, aktualisieren Drittanbieter-Extensions aus dem TER sowie Eigenentwicklungen und korrigieren Fehler im Quelltext (PHP, TypoScript, Fluid) selbstständig bis zum erfolgreichen Test.
  • Enorme Zeitersparnis bei der Recherche: Die KI übernimmt die mühsame Suche in Blogs und Manuals. Das reduziert die kognitive Belastung für Entwickler massiv und vermeidet die typische „Sackgassen-Frustration“ bei der Fehlersuche.
  • Human in the Loop: Trotz hoher KI-Autonomie bleibt menschliche Fachkenntnis und Projekterfahrung entscheidend. Der Mensch steuert die Strategie und trifft die finalen Entscheidungen, während die Maschine die „Fließbandarbeit“ erledigt.
  • Sicherheit durch Rollback-Funktion: Bei Inkompatibilitäten (z. B. noch nicht verfügbare Versionen für TYPO3 v14) können Änderungen zuverlässig rückgängig gemacht werden, wodurch das System auf einem stabilen, aktuellen Stand bleibt.

Diese Woche im Frühjahr 2026 habe ich meine ersten Gangversuche damit gemacht, mir von der KI Agenten schreiben zu lassen und Upgrades für TYPO3 im Backend damit zumindest zum größten Teil automatisiert laufen zu lassen. Einen ganzen Tag habe ich Claude Sonnet 4.6 gesagt, was ich machen will, wo sie bei mir auf dem Rechner was machen soll und wo sie nachsehen soll. Zusammen mit einer Banane, einer Apfelsine, mehreren Plätzchen und einer Suppe ging es dann ans Bauen. Ich habe der KI die Freigabe erteilt, im Code rumzuschreiben, und dann ging das Feuerwerk los. 

Erfahrungen zu TYPO3 Core Upgrades per KI Agent

Entstanden sind nun mehrere Agenten, die ich nacheinander ausführen kann. So habe ich eine Abfrage eingebaut, welche PHP Version eingebaut werden soll. Die KI schreibt das System um, startet den Docker DDEV und testet bis das Ergebnis stimmt.

Ein weiterer Agent fragt, was für ein TYPO3 Upgrade ich denn nun fahren möchte. Dann geht das Spiel los. Der Agent bekommt aus der Readme Datei alle Informationen, in welchen Dokumentationen er suchen soll. Es kann auch mal 10 oder 15 Minuten dauern, bis alle Ecken auf dem neuesten Stand sind, aber im Gegensatz zu einem Menschen vergisst die KI fast nichts bei einem komplexen Thema.

Beeindruckende Updates von TYPO3 Extensions aus dem Repository

Am meisten beeindruckt hat mich der Agent zum Upgrade der Extensions aus dem TYPO3 Extension Repository (TER). Dieser hat beim Upgrade eines Kundenprojektes nachgesehen, ob es für die aus externen eingebundenen Extensions neue Versionen gibt. Anpassungen hat er automatisch gemacht und auch Funktionen getestet. Die selbst entwickelten Extensions hat der von der KI geschriebene Agent auf den neuesten Stand gebracht, PHP, TypoScript, Fluid und HTML getestet und upgedated.

Was mich am meisten erstaunt und begeistert hat: Ich habe live nachverfolgen können, welche Dokumentationen die KI abgrast, welche Quellen sie findet. Wenn sie in einen Prozess gekommen ist, wo der Quelltext Fehler geworfen hat, dann hat sie selbsttätig nach einer Lösung gesucht und diese umgesetzt, bis der Test erfolgreich war. All das macht man als Entwickler zwar auch selber, aber man braucht viele Stunden dafür, es ist Fließbandarbeit und gerade die Suche geht richtig fett aufs Hirn.

Im letzten Versuch habe ich der KI auf Aufgabe gegeben, die Thomweb auf TYPO3 v14 zu bringen. Beim Core hat es funktioniert, bei vielen Extensions ebenfalls. Dann hat die KI aber festgestellt, dass es von vielen Extensions im TER noch keine Versionen für die TYPO3 14 gibt, denn die ist ja noch gar nicht offiziell released. Ich habe also das Angebot angenommen, alle Änderungen rückgängig zu machen. Danach lief wieder alles wie vorher, allerdings auf dem neuesten Stand für TYPO3 13 mit allen Fixes, die bei manuellen Upgrades am Wochenende und Abends Liegen geblieben waren.

Human in the Loop

Was haben wir dabei gelernt? Früher in dieser Woche haben wir im Meeting zusammen gesessen und uns über die Arbeit mit KI zum Schreiben von Code unterhalten. Ein Kollege, der solche Projekte seit Monaten umsetzt, hat es auf den Punkt gebracht: Human in the Loop. Ja, ein Anglizismus, und solche verwende ich selten. Das Schlagwort verfolgt uns aber seit Monaten. Auch wenn die KI sehr weit gekommen ist in der letzten Zeit, der Mensch ist immer noch das Entscheidende, denn wir treffen die Entscheidung, was genau gemacht werden soll. Und was man dafür braucht, ist eine enorme Fachkenntnis und jahrelange Projekterfahrung.

Was uns die KI aber abnimmt, sind diese langen Sucharbeiten. Viele, viele Monate meines Lebens habe ich damit verbracht, im Internet nach Dokumentationen, Blogs, Sourcen zu suchen, um eine Lösung für eine Anforderung zu finden. Und dann landet man beim ersten Versuch nach mehreren Stunden intensiver Arbeit in der Sackgasse. Das sind die Situationen, in denen die Kollegen, meist eigentlich eher die Kolleginnen, entweder mit der Pumpgun oder der Zwangsjacke ankommen, weil man wieder am Tisch sitzt, herumbrüllt oder anderweitig ausrastet und mit Plätzchen um sich wirft. Gerade diese Arbeit erfordert viele Nerven, und wenn man dann den dritten Weg endlich erfolgreich beschritten hat, weiß man zum einen nicht mehr, was man eigentlich genau gerade umgesetzt hat, denn da sind ja noch zwei andere Versuche im Cache zwischen den Ohren, und zum anderen ist zumindest das Hirn platt. Vielleicht steht man auch auf und der Hund der Agentur liegt tot unter dem Schreibtisch, weil man in einem Wutanfall aufgestampft und seinen Schädel platt getreten hat.

Der künstliche Kollege (oder die Kollegin?) wird also zunehmend zu einer wichtigen Hilfe. Eine technische Lösung setzt eine technische Lösung um. Erinnert an die Geschichte von Ephraim Kishon von der Maschine, die Kartoffeln pflanzt, erntet, kocht und aufisst. Am Ende aber steht hier das Produkt für die Menschen. Und die Umwelt, denn es schont die Nerven der Menschen, die die eigentliche Arbeit umsetzen müssen.

Und die Zahl der Plätzchen, der Datteln und der fettigen Salate können wir damit auch reduzieren.

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Hinweis zur KI für diesen Text

Dieser Text wurde mit Hilfe der TBI (Thomas Berscheid Intelligenz) verfasst.

Die Zusammenfassung des Textes zu Beginn zum Zwecke der SEO / GEO ist von einer KI erzeugt.

Die Bilder von Damen und Herren mit Roboter stammen aus der künstlichen Intelligenz.