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Thomas Berscheid 3 Min.

IT-Geschichten: Werkstatt Thomas Berscheid mit Jonas, Deniz und Miriam

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach einer rund zehnjährigen Pause widmet sich der Autor wieder intensiv dem Schreiben. Auslöser für diesen neuen kreativen Schub waren unter anderem eine musikalische Entdeckung sowie eine angepasste Marketingstrategie.
  • Ursprünglich hatte er geplant, pro Jahr lediglich fünf bis zehn kurze Tagesgeschichten zu verfassen. Beim Ausarbeiten des Szenarios rund um eine IT-Abteilung in einer rheinischen Firma entwickelte das Projekt jedoch schnell eine unerwartete Eigendynamik.
  • Die drei Hauptfiguren Jonas, Deniz und Miriam sind nach rund 25 geschriebenen Seiten zum Leben erwacht. Statt bloßer Schablonen auf dem Papier fordern sie nun aktiv Mitsprache ein und drohen scherzhaft damit, sich selbstständig zu machen.
  • Das Endergebnis dieser produktiven Phase in der Schreibwerkstatt soll im Herbst als E-Book erscheinen. Erste Einblicke und Appetizer wird es vorab im Rahmen der kürzeren Tagesgeschichten geben.
     

Schriftstellerische Neigung treibt es in die Höhe: Die Gründe

In den letzten Wochen hat es meine schriftstellerische Neigung noch mal ordentlich in die Höhe getrieben. Gründe dafür waren u. a. eine musikalische Entdeckung und eine veränderte Marketingstrategie.

Eigentlich wollte ich Tagesgeschichten schreiben. Also so 5 – 10 im Jahr. Doch kaum habe ich angefangen, mir ein Szenario und ein paar Leute auszudenken, da geht es wieder mit mir durch. Und nicht nur mit mir.

Jonas, Deniz und Miriam entwickeln ein Eigenleben

Denn nach ca. 25 DIN A4-Seiten mit Geschichten aus der IT haben Jonas, Deniz und seit kurzem auch Miriam ein Eigenleben entwickelt. Ich habe nicht irgendwelche platten Abziehbilder, die ich auf einem Blatt Papier hin und her schiebe, diese Personen reden mittlerweile mit mir.

Hier kommt ein Effekt zur Geltung, den ich vor ein paar Jahren schon einmal mit Heinrich Sobeck beschrieben habe. Da stehe ich (fiktiv!) mit einer Corvette C7 Grand Sport in der Kölner Innenstadt an einer Ampel und plötzlich springt der Sobeck in meinen Wagen und will mit mir reden.

Ähnlich geht es nun mit Jonas, Deniz und Miriam. Zu Beginn dieser Woche habe ich ungefähr die siebte Geschichte mit ihnen geschrieben, und nun kommen sie also in mein Büro und wollen mit mir reden. Eigentlich wissen sie ja, dass ich sie erschaffen habe, aber nun drohen sie mir, dass sie sich selbstständig machen… Vielleicht finden wir am Ende ja eine Lösung.

Geschichten über IT-Abteilung einer Firma im Rheinland

Ich bin also nach rund 10 Jahren Pause vom Schreiben nun fleißig in der Werkstatt dabei, neue Geschichten über eine IT-Abteilung in einer Firma im Rheinland zu schreiben. Die Konfliktfelder treten nunmehr klar zu Tage. Die Buchhalter kommen dabei übrigens nicht besonders gut weg. Am Ende wird im Herbst ein E-Book stehen, Appetizer kommen in den Tagesgeschichten. Es gibt eine Menge zu tun. Nicht nur für Jonas, Deniz und Miriam. Auch für mich. 

Links zu den Tagesgeschichten