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Ein böses Märchen über einen arbeitslosen Holzfäller aus Köln und seine Kinder

Grensel und Hete… Moment mal, waren das nicht Hänsel und Grete? Richtig. Das Märchen mit dem Vater und der Stiefmutter und der Hexe ist ja schon etwas älter. Die Version aus dem 21. Jahrhundert spielt im Kölner Norden: Ein arbeitsloser Holzfäller will seine Kinder an einen pädophilen Fotographen verkaufen, um die Kaufsucht seine Frau zu finanzieren. Aber die Kinder tricksen den Fotographen aus. Eine Flucht beginnt, bei der mehr als nur ein paar Autos zu Bruch gehen. Grensel und Hete erleben das Abenteuer ihres noch jungen Lebens.

Das moderne Märchen von Grensel und Hete ist eine böse Geschichte, geschrieben aus der Sicht der Kinder. Ich habe sie 2009 begonnen, als wir noch in Köln-Bilderstöckchen wohnten. Eine der Geschichten, die man schreibt, wenn man den ganzen Tag am Rechner arbeitet und seinen Frust in die Tasten haut.

Ende September 2025, also rund 16 Jahre nach der ersten Geschichte von Grensel und Hete, habe ich das Märchen nun abgeschlossen. In diesem sechsten und letzten Teil der Geschichte wechselt die Perspektive. Denn es gibt einige Veränderungen in beider Leben.

Grensel und Hete: Ein modernes Märchen aus dem Norden von Köln

Ein Märchen in der Zeit von Hartz IV

Es war einmal ein Holzfäller in Köln-Bilderstöckchen. Der lebte von Hartz IV, denn seine Frau war kaufsüchtig. Aber er hatte ja zwei Kinder: Grensel und Hete. Wie gut dass es diesen Fotographen gibt, der gerne Bilder von süßen kleinen Kindern macht und Geld dafür zahlt.

Zum Märchen

Die Autobahn

Nach ihrem Abenteuer beim Fotographen für süße kleine Kinder gelngt Grensel und Hete die Flucht. Die A57 ist nicht weit. Aber Kinder auf der Autobahn? Das kann nicht gut gehen. Jedenfalls für Blech und einige Fahrer.

Zur Autobahn

Papa bringt das Geld durch

Nachdem Grensel und Hete den Verkehr auf der A57 für einige Stunden beruhigt haben, bekommen ihre Eltern Besuch von der Polizei. Eine große Suche beginnt. Aber für Grensel und Hete beginnt das Abenteuer jetzt erst recht.

Papa und das Geld

Der Wald bietet die Rettung

Eine Autobahn und eine Stadt sind keine sicheren Orte für Kinder. So fliehen Grensel und Hete in den Wald. Doch auch dort treiben sich Menschen herum, denen man lieber nicht begegnen möchte. So wie der Rentner, der an seine Kriegserlebnisse denkt.

In den Wald

Der Osterhase ist nicht gut drauf

Den Winter haben Grensel und Hete bei Köln gut im Wald überstanden. Ein Polizeieinsatz gegen Umweltschützer vertreibt sie aus ihrem Versteck. Sie begegnen einem kiffenden Osterhasen. Bald lernen sie, warum es der Familie von Osterhasen schlecht geht.

Zum Osterhasen

Grensel und Hete kehren ins Leben zurück

Auf einem Bauernhof finden Grensel und Hete ihr Paradies, was das Essen angeht. Als der Bauer jedoch ein Schwein schlachtet, müssen sie fliehen. Dabei lernt Grensel ein junges Mädchen kennen. Sie beschließen sich nicht länger herumstoßen zu lassen.

Zurück ins Leben