Was Kurt Vonnegut 1958 erdacht hat kann 2026 Wirklichkeit werden
Bei Heise.de habe ich Anfang Juni einen Artikel gelesen - wie würden sich KI-Modelle eine Welt / Stadt vorstellen, wenn sie diese 15 Tage lang selbst planen könnten, ohne menschlichen Eingriff? Das Ergebnis: in den meisten Fällen verschwinden die Menschen. Die Links dazu finden wir unten in diesem Blog Artikel.
Bei LinkedIn habe ich später einige Beiträge gelesen, u. a. zum Glaubenskrieg um die KI: Wenn du nicht automatisierst, bist du tot. Stimmt, aber nicht in der reinen Lehre. Ich persönlich setze KI als Hilfe zum Programmieren ein, fülle mehr und mehr die Rolle des Software Architekten, lasse die KI die Sucharbeit erledigen und kann mich auf die Kernarbeiten konzentrieren. Aber ich behalte die Kontrolle über das System, denn nach ein paar Monaten mit KI weiß ich, dass Agenten Fehler machen. Blindes Vertrauen ist also komplett falsch.
Aus dem Projekt mit KI Agenten in Freiheit kann man die Folgerung ziehen, dass uns die KI auslöschen will. Nun, kein Wunder, ein KI Agent muss nicht essen und trinken und braucht keinen Sauerstoff. Die Idee an sich ist nicht neu - und hier zitiere ich gerne Kurt Vonnegut. In seinem Roman "Die Sirenen des Titan" hat er einen Roboter des Planeten Tralfamadore als Figur. Auf diesem Planeten bei Beteigeuze – je genau da, wo Ford Prefect herkommt - haben die lebendigen Personen so etwas wie eine KI aufgebaut. Als diese dann die eigentlichen Probleme auf dem Planeten beseitigen sollte, haben sie die Gegenstücke zu den Menschen ausgelöscht - und zwar schneller, als man "Tralfamadore" sagen kann.
Das hat Kurt Vonnegut Ende der 1958 geschrieben und 1959 veröffentlicht. Damals war es eine Science Fiction Vision.
Was ich damit sagen will? Technikfeindlichkeit ist hier Fehl am Platz. Wir müssen uns intensiv mit dieser neuen Technik auseinander setzen, um mit ihr produktiv arbeiten zu können. Das ist das Wichtige.
Zum Experiment von 2026:
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