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TYPO3 14 Upgrades mit PageView, Site Sets und Vite für unsere Projekte

Humanoide Roboter tanzen beim Upgrade auf TYPO3 14

Humanoide Roboter tanzen beim Upgrade auf TYPO3 14

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TYPO3 Version 14 als Ziel für mehrere Upgrades 

Der Sommer 2026 brachte nicht nur Hitzewellen. Es war auch die Zeit, in der wir mehrere TYPO3 Upgrades hinter uns gebracht haben. Grund war der Release der Version 14 von TYPO3, der einige gravierende Änderungen mit sich brachte. Teilweise waren die technischen Verbesserungen bereits zuvor vorhanden, nun war es aber an der Zeit, diese umzusetzen.

Site Sets zur Konfiguration der Seite 

Ein Faktor ist dabei die Möglichkeit, die Konfiguration eines TYPO3 -Projekts nun nicht mehr über TypoScript und die Datenbank, sondern über Site Sets zu erledigen. Der gravierende Vorteil dieser Technologie ist natürlich, dass man die Einbindung von Extensions und die gesamte Konfiguration nun versionieren und deployen kann.

PAGEVIEW statt FLUIDTEMPLATE

Ähnliches gilt für die Generierung des Frontend im TypoScript mit den neuen PAGEVIEW-Objekt anstatt des guten alten FLUIDTEMPLATE. Eine neue Ordnerstruktur für die Templates und schon zieht sich das System alles aus den richtigen Quellen. Man spart einiges an Konfiguration, kann diese versionieren und hat weniger Source Code in der Pflege.

Frontend Framework: Vite statt GULP 

Im Frontend haben wir auch aufgeräumt: Anstatt des GULP Task Runners kommt das Frontend Framework Vite zum Einsatz. Und schon einmal dabei haben wir Dinge erledigt, die einem aus SEO-Sicht unter den Nägeln brennen. So haben wir die Font Awesome Icons ersetzt. Damit nicht endlos CSS und JavaScript geladen wird, haben wir bei einigen Projekten die <i> Tags durch die direkte Einbindung von SVG Dateien ersetzt – das zieht zwar eine Reihe von Anpassungen in Vite nach sich, lohnt sich aber, wenn man bei Google Lighthouse von 73% auf 99% wandert.

KI-gestützte Entwicklung mit PHPStorm und Claude Sonnet 

Und natürlich: Es hat eine Reihe von Credits gekostet, denn diese Arbeiten haben wir zu einem großen Teil mit PHPStorm und Copilot mit Claude Sonnet erledigt. Und wie bei der Arbeit mit Künstlicher Intelligenz üblich: Man spart verdammt viel Zeit, wenn man der KI die Liste der Breaking Changes von TYPO3 vorgibt und diese umsetzen lässt. Wenn man dann das Site Set anbindet, die KI die zweite Konfiguration löscht und diese nach einer kleinen Erinnerung wieder herstellt, dann weiß man, warum man dem Agenten auf die virtuellen Finger schauen muss.

Neuer Server: Kraftakt statt abwarten 

Teil dieses Projektes, wie schon in einem anderen Blogbeitrag geschrieben, war der Wechsel zu einem anderen Server. Unser bisheriger Dienstleister hat vor zwei Jahren eine recht gute Performance hingelegt, seit einem Jahr häuften sich jedoch die Ausfälle – da ist mal eben die Datenbank für alle Projekte nicht erreichbar, die Seiten selber sind nicht verfügbar, beim Speichern eines Beitrags stürzt das Backend ab… Dann fragt man sich, ob man dies länger mitmachen möchte oder man doch den Kraftakt macht. Ich bin froh, dass wir den Kraftakt gemacht haben.

Damit sind unsere eigenen TYPO3 Projekte offen als Spielwiese für die kommenden beiden Jahre.