Wer eine Reise macht, hat leckeres zu erzählen

Wir haben die vorletzte Woche im August in Spanien zugebracht. So eine Reise bringt einen Erkenntnisgewinn. Ich weiß jetzt, wie es aussieht, wenn die Vuelta an einem vorbei rast. Ich habe Nächte ohne Bettdecke schwitzend bei 38 Grad Celsius verbracht. Festgestellt, dass es ohne Siesta nicht geht.

Ich wollte mir auch ein Bild davon verschaffen, ob man sieht, wie Spanien in die Immobilienkrise gerutscht ist. Man sieht es.

Vuelta 2012, 4. Etappe

Vuelta 2012, 4. Etappe – die Ausreißer

Und was mich noch fasziniert hat: Die Lebensmittelpreise! Melone für 50 Cent das Kilo, Nektarinen zum Auswählen für knapp über 1 Euro, ein Kilo Langusten für 6 Euro, Kaninchen für 5… Da lohnt sich der Großeinkauf.

Und ich weiß jetzt, wie es ist, wenn man Gedärme herumhängen lässt.

In dem Krimi, der demnächst von mir erscheint, hatte ich eine Szene eingebaut, bei der Heinrich Sobeck dabei ist, wenn eine Gruppe Jugendlicher einen selbst gebastelten Sprengsatz zünden. Ein Dackel löst diesen aus. Als Heinrich den Ort des Geschehens verlassen will, sieht er, dass der Darm des Dackels um den Außenspiegel seines Wagens hängt.

Nun habe ich gesehen, wie so etwas in der Realität aussieht. Morgen mehr davon.

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