Vom Drehbuch zum Roman

Auf der Suche nach einer kriminellen Geschichte

Auf der Suche nach einer kriminellen Geschichte

Das Wochenende habe ich mit zwei Friseurinnen, zwei Elektrikern, einer Hausfrau und einem Neonazi verbracht. Virtuell. Denn das sind die Hauptfiguren in einer sehr schwarzhumorigen Kriminalgeschichte, die ich letztes Jahr zu einem Drehbuch ausgearbeitet habe.

Die gesamte Handlung stand und die Dialoge waren auf den Punkt durchkomponiert. Ich habe dann doch die Handlungen an sich neu geschrieben. Denn Vieles, was man im Film versucht in irgendeiner Form visuell sichtbar zu machen, bleibt im Roman in der Person, in die man reinkriecht.

Die Person des arbeitslosen Trinkers, der mit rechten Sprüchen auffällt, ist übrigens nach diesem Attentat auf Frau Reker noch negativer besetzt als sie es vorher schon war.