Keine Katzengesichterkennung bei Facebook

Timo als Prinz auf der Erbse

Timo als Prinz auf der Erbse

Ach, wie weit ist Facebook doch noch entfernt von der perfekten Überwachung!

Am Wochenende habe ich bei Facebook Bilder von meinem Kater hochgeladen. Wie für eine Katze typisch hatte er sich auf die gestapelten Polster der Sitzgruppe im Garten gelegt. Meine Mutter war dann mit der Hand über ihn drüber gegangen.

Die Bilder stammen aus dem Fundus von Negativen, die mein Vater mir im Frühjahr zum Scannen gegeben hatte. Man entdeckt schon Schätze dabei. Und natürlich aus Jugendsünden, die man lieber vergessen will. Und die ich nicht ins Internet stellen werde.

Was mir dabei auffiel: Als ich das Bild mit Mutter und Kater hochlade, erkennt die Schnüffelsoftware von Facebook, dass meine Mutter ein Mensch ist. Nur meinen Kater erkennt die Software nicht!

Meine Mutter mit Kater

Meine Mutter mit Kater

Zu den wichtigsten Inhalten im Internet neben rechtslastigen Hasskommentaren zählt derzeit Cat Content. Also lustige Filmchen über Katzen, die irgendwas im Haushalt oder Garten anstellen. Wäre doch gut, wenn Facebook auch Katzen erkennen könnte. Denn viele Haushaltsmitglieder mit 4 Pfoten werden dort gepostet.

Verschläft Facebook da eine wichtige Entwicklung?

Die Vorteile lägen übrigens auf der Hand: Man könnte die fremde Katze, die gerade im Garten ihr Geschäft erledigt, aufnehmen und nach ihrem Gesicht suchen. Und schon ist der Nachbar identifiziert, dem man den Stuhlgang in den Garten werfen kann… Ich sehe schon eine neue Geschichte vor mir.